Welterbe Mathildenhöhe Darmstadt

Im Juli 2021 wurde die „Mathildenhöhe Darmstadt“ in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Sie ist ein herausragendes Beispiel für experimentelle Architektur des frühen 20. Jahrhunderts bestehend aus Hochzeitsturm, Ausstellungsgebäude, Museum Künstlerkolonie, Platanenhain und Künstlerhäusern.
 

Das Areal Mathildenhöhe wurde bereits im 19. Jahrhundert als Garten des großherzoglichen Hofes angelegt und nach Mathilde Karoline Friederike von Wittelsbach, der Gemahlin Großherzogs Ludwig III., benannt. Großherzog Ernst Ludwig gründete 1899 die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe, die Darmstadt zu einem Mittelpunkt des Jugendstils und der europäischen Kunstentwicklung machte. Geschaffen mit dem Ziel einer Reform, die Kunst und Leben zusammenführt, drückt sich im Wirken der Künstlerkolonie der Aufbruch in die Moderne durch eine experimentelle Architektur, eine neue Raumkunst und zukunftsweisendes Design aus.
 

In der Folge von vier Ausstellungen (1901, 1904, 1908 und 1914) entstand auf der Mathildenhöhe eine Reihe zukunftsweisender Bauten mit Ausstattungen vom Mobiliar bis zum Geschirr, eingebettet in eine Parkanlage mit Skulpturen, Brunnen und Gartenpavillons. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wirkten auf der Mathildenhöhe insgesamt 23 Künstler, darunter so namhafte Persönlichkeiten wie Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens oder Hans Christiansen.

 

Kurzbroschüre "Mathildenhöhe Darmstadt": Download

 

Weitere Informationen über die Künstler und Gebäude der Mathildenhöhe auch auf www.mathildenhoehe-darmstadt.de.

 

Tipp: Der 48 Meter hohe Hochzeitsturm bietet bei schönem Wetter Weitblicke über die ganze Stadt bis nach Frankfurt.

 

Hinweis: Das Ausstellungsgebäude bleibt aufgrund der Generalsanierung geschlossen.

Aktuelle Infos zur Sanierung des Platanenhain und den verschiedenen Sanierungsabschnitten: www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/stadtgruen/historische-parkanlagen/mathildenhoehe/platanenhain

 

Entdecken Sie die Mathildenhöhe

Darmstadt Marketing bietet auf der Mathildenhöhe zahlreiche Führungen an. Neben der allgemeinen Übersichtsführung "Mathildenhöhe Darmstadt" auch Rundgänge durch das Museum Künstlerkolonie Darmstadt, Führungen in der Russischen Kapelle oder auch kostümierte Rundgänge über das Gelände.

Neben öffentlichen Terminen, für die Einzelpersonen online und im Darmstadt Shop Tickets erwerben können, können alle Touren auch individuell für Gruppen gebucht werden.

 

Öffentliche Führungen:

Samstag & Sonntag, jeweils 14 und 15 Uhr. Ticketbuchung im Darmstadt Shop Luisenplatz oder unter "Stadtführungen".

Samstags um 14 Uhr findet die öffentliche Führung auch in Englisch statt.

 

 

Pauschalangebote:

Angebote für ein Wochenende in Darmstadt, z.B. die "Welterbe-Pauschale" finden Sie hier: Pauschalangebote.

 

Museum Künstlerkolonie Darmstadt

Das Ernst Ludwig Haus wurde nach Entwürfen von Joseph Maria Olbrich als Ateliergebäude gebaut. Seit 1990 zeigt hier das Museum Künstlerkolonie Werke aller 23 Künstler, die zwischen 1899 und 1914 auf der Mathildenhöhe arbeiteten. Zu Füßen des Museums liegen noch sieben der damals acht Künstlerhäuser, die während der ersten Ausstellung von 1901 gezeigt wurden (drei weitere Ausstellungen folgten 1904, 1908 und 1914).

 

Der Clip "Museum Künstlerkolonie Darmstadt - Mein Lieblingsort in Hessen" (YouTube-Link) gibt einen kleinen Einblick in das Museum und seine Geschichte.

Impressionen: Fest zum Welterbe "Mathildenhöhe Darmstadt", 2. + 3. Oktober 2021

Impressionen: Fest zum Welterbe "Mathildenhöhe Darmstadt", 2. + 3. Oktober 2021

©Darmstadt Marketing/Rüdiger Dunker

UNSECO Welterbe Mathildenhöhe Darmstadt | Interview mit dem Dr. Philipp Gutbrod

Welterbe Mathildenhöhe und weitere Sehenswürdigkeiten in Darmstadt

Übersichtsplan Mathildenhöhe

Übersichtsplan der wichtigsten Gebäude auf der Mathildenhöhe.

Mit Klick auf das Bild lässt sich die Karte als PDF herunterladen.

 

Kurzbroschüre "Mathildenhöhe Darmstadt": Download

Gebäude auf der Mathildenhöhe

Haus Ostermann

Haus Ostermann

Die Villa am Rande der Mathildenhöhe hatte Alfred Messel, der Architekt des Landesmuseums, für Paul Ostermann, dem Direktor der Großherzoglichen Sammlungen, 1908 erbaut. Die klassizistischen Formen der Villa nehmen keinen Bezug zum Jugendstil der benachbarten Künstlerkolonie.

Heute ist Haus Ostermann, auch Alfred-Messel-Haus geannnt, Heute Sitz von „Hessen Design e. V.“.

Lilienbecken

Lilienbecken

Die Brunnenanlage vor der Russischen Kapelle wurde anlässlich der vierten Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie im Jahre 1914 erbaut. Es ist ein Entwurf von Albin Müller, nach dem Tode Joseph Maria Olbrichs, Leiter der Künstlerkolonie. Die Bodenfliesen wurden 1993 vollständig erneuert.

Schwanentempel

Schwanentempel

Von Albin Müller für die Ausstellung 1914 entworfener reich geschmückter „Keramischer Gartenpavillon“, ursprünglich in Biberschwanzdeckung.

Eine Besonderheit ist die Akustik: Steht man in der Mitte und spricht, wird der kleine Tempel zum Flüstergewölbe.

Russische Kapelle

Russische Kapelle

Zar Nikolaus II. von Russland heiratete 1894 Prinzessin Alix, die jüngste Schwester von Großherzog Ernst Ludwig. Er beauftragte den Bau der Russischen Kapelle. Sie wurde 1899 geweiht und von der Zarenfamilie bei ihren Besuchen genutzt. Architekt war der Petersburger Louis Benois. Heute ist sie das Gotteshaus der russisch-orthodoxen Gemeinde in Darmstadt.

Gottfried-Schwab-Denkmal

Gottfried-Schwab-Denkmal

Das Gottfried-Schwab-Denkmal erinnert an den Dichter Gottfried Schwab. Im Jahre 1905 wurde das von dem Bildhauer Ludwig Habich geschaffene Denkmal eingeweiht.

 

Im Zentrum der U-förmigen Denkmalanlage steht eine lebensgroße bronzene Jünglingsfigur mit erhobenen Armen und aufwärts gerichtetem Blick im antiken Gebetsgestus. Der Sockel des Denkmals trägt auf der Vorderseite ein Bronzeportrait des Dichters. Auf der Rückseite des Sockels befindet sich ein in den Stein gehauenes medaillonartiges Relief. In die Seitenflächen des Denkmalsockels wurden Gedichte von Schwab eingraviert.

 

Eine niedrig angelegte, halbrunde Bank umschließt die Nische zum ansteigenden Hang der Mathildenhöhe hin. Die Wangen der Bank tragen je ein Bronzerelief. Das Relief auf der linken Seite zeigt ein nordisches Drachenboot. Das Relief auf der rechten Seite zeigt ein Pferd.

Großes Haus Glückert

Großes Haus Glückert

Das Große Haus Glückert, von Joseph Maria Olbrich 1901 für den Möbelfabrikanten Glückert geplant, diente diesem bis zur Auflösung der Künstlerkolonie als Ausstellungsraum. Seit 1971 ist das Große Haus Glückert Sitz der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Atelier­gebäude

Atelier­gebäude

Albin Müller, Leiter der letzten Künstler­­kolonie-Aus­stellung 1914, entwarf den Komplex der „Miethäusergruppe“ aus acht Wohnhäusern. Als ge­schlossenes Bauensemble sollte es die Mathildenhöhe von den als unschön empfundenen, nordöstlich gelegenen Brauerei­­gebäuden abschirmen.

 

Das Atelier­gebäude ist der einzige erhaltene Bautrakt der großdimensionierten, einst aus insgesamt acht Häusern bestehenden Architektur. Es wird heute vom Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt genutzt.

Kleines Glückert Haus

Kleines Glückert Haus

Eigentlich hatte Olbrich das Haus 1901 für den Bildhauer Rudolf Bosselt entworfen, der zu den ersten sieben Künstlern der Kolonie gehörte, wohl aus finanziellen Gründen aber Abstand vom Hausbau nahm.

Für Bosselt übernahm Möbelfabrikant Julius Glückert das Haus neben seinem Ausstellunghaus (Großes Haus Glückert) und richtete es als eigenes Wohnhaus ein.

Haus Beaulieu

Haus Beaulieu

Nicht als Künstler­haus, sondern für den Privatier Georg Keller wurde 1901 die von Olbrich geplante Villa „Beaulieu“ erbaut. In zwei Stockwerken konnten während der Aus­stellung „Ein Dokument Deutscher Kunst“ kunst­gewerbliche Objekte aus Darm­städter Werk­stätten besichtigt und gekauft werden.

Haus Olbrich

Haus Olbrich

Das Wohnhaus des Architekten entstand 1901. Es wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1950/51 stark vereinfacht wieder aufgebaut.

An das Original erinnern heute nur noch die weißen und blauen Fliesen an der Fassade. Joseph Maria Olbrich lebte hier bis zu seinem frühen Tode 1908. Heute ist das Haus Sitz des Deutschen Polen-Instituts. Den weißen Marmorbrunnen auf der Grundstücksecke mit der Darstellung eines trinkenden Jünglings schuf der Bildhauer Ludwig Habich.

Haus Behrens

Haus Behrens

Peter Behrens, Maler und Kunstgewerbler, setzte sich mit seinem architektonischen Erstlingswerk ein Denkmal. Für die erste Ausstellung 1901 entwarf er sein eigenes Wohnhaus mit kompletter Inneneinrichtung – ein Beispiel für das im Jugendstil propagierte „Gesamtkunstwerk“.

Das Haus wurde 1944 stark zerstört, im Äußeren aber weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut. Behrens, 1899 bis 1903 Mitglied der Künstlerkolonie, gilt heute als Wegbereiter des modernen Industriebaus.

Haus Deiters

Haus Deiters

1901 baute Olbrich für Wilhelm Deiters, dem Geschäftsführer der ersten Kolonieausstellung, das Haus mit dem markanten Eckturm am östlichen Zugang zur Mathildenhöhe.

Mit einer Grundfläche von 8,9 x 9,5 m war Haus Deiters das kleinste der sieben Wohnhäuser, die Olbrich für die Ausstellung "Ein Dokument Deutscher Kunst" 1901 entworfen hatte.

Haus Deiters wird heute vom Öffnet externen Link in neuem FensterDeutschen Polen Institut genutzt.

Ernst-Neufert-Bau (Ledigenwohnheim)

Ernst-Neufert-Bau (Ledigenwohnheim)

Das 1954/55 nach Plänen von Ernst Neufert errichtete Ledigenwohnheim gehört zu den fünf realisierten Meisterbauten auf der Mathildenhöhe in Darmstadt. Die Pläne von Neufert wurden in leicht veränderter Form vom Bauverein für Arbeiterwohnungen realisiert. Es entstand ein sechsstöckiges Wohngebäude mit 156 kleinen Wohnungen, die ursprünglich als Ledigenheim gedacht war. Im Gebäude gab es zudem eine Wäscherei, einen Laden und ein Restaurant.

 

Anfang des 21. Jahrhunderts erfolgte unter der Leitung von Ramona Buxbaum eine Gesamtsanierung des Gebäudes, wobei größere Wohneinheiten geschaffen wurden. Zudem wurde die Haustechnik auf einen modernen Stand gebracht. Aus denkmalpflegerischen Gründen blieb der Zuschnitt einiger Wohnungen im Original erhalten.

Dreihäusergruppe

Dreihäusergruppe

Als einziges Wohngebäude der Aus­stellung der Künstler­­kolonie 1904 entstand Ecke Stiftstraße und Prinz-Christians-Weg ein aus drei Häusern bestehendes Ensemble. Der Bauherr war auch hier Groß­­herzog Ernst Ludwig, entworfen wurde die Wohnhaus­gruppe von dem Arch­itekten Joseph Maria Olbrich als Beispiel künstler­isch gestalt­eter Eigenheime „für den nicht überreich bemittelten Bürger“. Das „Blaue Haus“ und das „Holz­giebel­haus“, standen nach Fertig­stellung zum Verkauf, das „Graue Haus“ diente als Dienst­wohnung für den Hofprediger Hermann Graf Keyserling, der dort seine „Schule der Weisheit“ etablierte.

 

Die Wohnhäuser, im Innern getrennt voneinander und mit jeweils separatem Eingang, wurden auf dem un­regel­mäßig ge­schnittenen Grundstück so aneinander­gerückt, dass sie von außen ein Ganzes bildeten, sich aber durch die unter­­schiedlichen originell gestalteten Giebel deutlich voneinander unter­schieden.

Oberhessisches Haus

Oberhessisches Haus

Im Jahr 1908 fand auf der Mathildenhöhe die „Hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunst“ statt. Olbrich entwarf dazu das Oberhessische Haus, das heute noch gut erhalten ist. Der kleine Pavillon im Garten stammt von Jakob Krug, einem ehemaligen Mitarbeiter Olbrichs.

Heute hat das Institut Mathildenhöhe in dem Haus seinen Sitz.

Ernst-Ludwig-Brunnen

Ernst-Ludwig-Brunnen

Anstelle der sog. „Villa in Rosen“ steht heute eine moderne Brunnen­anlage des Bildhauers Karl Hartung. Die Stadt Darmstadt kaufte dieses Werk auf der Welt­ausstellung in Brüssel 1958, um es 1959 wiederum auf der Mathildenhöhe aufzu­stellen. Die Brunnen­anlage wurde allerdings erst 1965 offiziell auf den Namen „Ernst Ludwig-Brunnen“ geweiht, als zu Ehren des letzten regierenden Groß­h­erzogs von Hessen und bei Rhein eine Tafel angebracht wurde. Wir sehen hier eine im Halb­kreis angelegte Reliefwand, die ein gestuftes Wasser­becken umgibt. Diese Brunnen­anlage stand ur­sprünglich unter einem von Otto Bartning gestalteten, „schwebenden“ Pavillon, in dem die deutschen Heilbäder für ihre Quellen warben.

Vortex Garten

jetzt geschlossen

Vortex Garten

Der Vortex Garten mit Villa auf der Mathildenhöhe ist Darmstadts einziger öffentlicher Park in Privatbesitz.

Angelegt nach den Prinzipien der Permakultur und des Gleichgewichts natürlicher Öko-Systeme, möchte der Eigentümer den Garten sinnbildlich als „Ort der Lebendigkeit, der Erneuerung und der Erholung “ zugänglich machen. Auf Anfrage werden die Gestaltung und die Idee des Gartens interessierten Besuchern erläutert.

 

Von 9 bis 21 Uhr ist der Garten für Besucher kostenlos geöffnet.

 

Das heute denkmalgeschützte „Haus Martinus“ (früher „Haus Hubertus“) wurde 1921 von dem Architekten Jan Hubert Pinand entworfen.

Haus Sutter

Haus Sutter

Das Haus Sutter wurde im Jahre 1908 erbaut. Der vom traditionalistischen Stil inspirierte, vielfältig gebrochene und reich verzierte Baukörper sowie die gesamte Innenausstattung wurde von dem Architekten Conrad Sutter entworfen. Sutter war auch der Bauherr der Villa.

 

Die Villa Haus Sutter war das letzte in einer Reihe von drei Einzelhäusern, die zur „Hessischen Landesausstellung“ im Jahre 1908 von privaten Auftraggebern erbaut wurden. Laut Ausstellungskatalog wurden die Häuser gegen den Protest der Jury unter eigener künstlerischer Verantwortung des Architekten ausgestellt.

Designhaus Darmstadt

Designhaus Darmstadt

Das Darmstädter Designhaus befindet sich auf der Mathildenhöhe, in unmittelbarer Nähe zum Hochzeitsturms. Das Haus wurde in den Jahren 1907/1908 von dem Architekten Alfred Messel entworfen. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 1909 hat das Gebäude eine wechselvolle Geschichte erfahren. Die Basis einer engen Verbindung mit Design-Institutionen wurde im Alfred-Messel-Haus früh gelegt und trägt so heute den Namen "Designhaus". Neben Hessen Design nutzt der Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt (h_da) die Räume temporär für Seminare, Tagungen und Diplomauststellungen.

Platanenhain

Platanenhain

Der in den 1830er Jahren angelegte Platanenhain wurde zur Ausstellung 1914 vom Bildhauer Bernhard Hoetger mit einer Reihe von Skulpturen und Reliefs geschmückt, die in symbolischer Form den Kreislauf des Lebens darstellen.

 

 

Aktuelle Infos zur Sanierung und den verschiedenen Sanierungsabschnitten:

www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/stadtgruen/historische-parkanlagen/mathildenhoehe/platanenhain

Hochzeitsturm

jetzt geschlossen

Hochzeitsturm

Der Turm mit seiner aparten Turmhaube, die wie die fünf Finger einer Hand aussieht, war das Geschenk der Stadt Darmstadt zur Hochzeit von Großherzog Ernst Ludwig mit Prinzessin Eleonore von Solms-Hohensolms-Lich im Jahr 1905. Er ist ein Aussichtsturm und seit 1993 auch Außenstelle des Darmstädter Standesamtes. In stilisierter Form ist er zum Wahrzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt geworden.

 

Die Aussichtsplattform bietet einen Panorama-Rundblick über die Stadt.

 

Der Hochzeitsturm verfügt über einen Aufzug, der über einige Stufen erreichbar ist.

 

Tastmodell:

Ein Tastmodell des Hochzeitsturms befindet sich vor dem Turm an der Treppe im Platanenhain.

 

 

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ermäßigter Eintritt

Haus Habich

Haus Habich

Wohnhaus mit Atelier des Darmstädter Bildhauers Ludwig Habich, von Joseph Maria Olbrich zur Ausstellung 1901 entworfen. Nach Kriegszerstörung unter Beibehaltung der Grundform 1951 vereinfacht wieder aufgebaut.

Museum Künstlerkolonie Darmstadt

jetzt geschlossen

Museum Künstlerkolonie Darmstadt

Das Museum Künstlerkolonie, im 1901 erbauten Ernst Ludwig-Haus, dokumentiert die Geschichte der Künstlerkolonie Darmstadt (1899-1914) auf der Mathildenhöhe Darmstadt, die seit 2021 zu den UNESCO-Welterbestätten zählt.

Das Museum gibt einen umfassenden Überblick über das kreative Schaffen stilprägender Universalkünstler wie Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens. Mit räumlichen Gesamtensembles wir die Idee des Gesamtkunstwerks als Ideal der Jugendstilbewegung erlebbar gemacht. Iin den 1904 erbauten Bildhauerateliers des Museums finden Sonderausstellungen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart statt.

 

Zu Füßen des Museums liegen noch sieben der damals acht Künstlerhäuser, die während der ersten Ausstellung von 1901 gezeigt wurden (drei weitere Ausstellungen folgten 1904, 1908 und 1914).

 

 

Das Museum Künstlerkolonie ist im Rahmen des Projektes "Reisen für Alle" auf Barrierefreiheit zertifiziert.

Die ausführlichen Informationen finden Sie auf www.reisen-fuer-alle.de

 

 

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ermäßigter Eintritt

Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe

Das 1908 gemeinsam mit dem Hochzeitsturm eröffnete Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe ist Schauplatz von herausragenden Sonderausstellungen internationaler Gegenwartskunst sowie Kunst und Kultur um 1900. Aus der Spannung zwischen zeitgenössichen Präsentationen und kulturhistorischen Positionen der Jahrhundertwende ergibt sich ein außergewöhnliches und vitales Programm, in dem Utopien und Aufbruchsgeist auf markantes Formbewusstsein und Realitätssin treffen.

 

Das Ausstellungsgebäude bleibt aufgrund der Generalsanierung geschlossen.

 

Hochzeitsturm und Ausstellungshallen (1907–1908) stammen von Joseph Maria Olbrich. Unter den Hallen verbirgt sich das faszinierende Gewölbe eines gemauerten Wasserreservoirs von 1877–1880, ein technisches Denkmal.

 

Das Hochwasserreservoir wurde 1877-1880 nach Plänen des Ingenieurs Otto Lueger auf die höchste Stelle der Mathildenhöhe – damals ein öffentlich zugänglicher Park außerhalb der Stadt – gebaut und versorgte seinerzeit das städtische Wasserleitungsnetz.

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Anreise zur Mathildenhöhe Darmstadt

Anreise mit Bus & Bahn
Von Darmstadt Hauptbahnhof mit dem Bus F Richtung Oberwaldhaus (Haltestelle auf der Westseite des Hauptbahnhofs, rückwärtiger Ausgang) bis Haltestelle "Mathildenhöhe". Von hier ca. 200 m auf die Mathildenhöhe.
Vom Ostbahnhof Darmstadt (u.a. Halt der Odenwaldbahn) sind es ca. 550 m zu Fuß. Hier hält auch der Welterbe-Shuttlebus.

 

Aktuelle Fahrplanauskunft für Bus und Bahn auf www.heagmobilo.de und www.dadina.de.

 

Anreise mit dem Auto
Auf der Mathildenhöhe befinden sich keine Parkmöglichkeiten. Parkplätze in Laufnähe:

- Jugendstilbad, Mercksplatz 1: Parkplätze für PKW sowie für 2 Reisebusse. Ca. 800 m auf die Mathildenhöhe.
- Parkhaus darmstadtium, Alexanderstraße (gegenüber Hausnr. 2). Ca. 800 m auf die Mathildenhöhe.
- Parkhaus Schlossgarage/Karolinenplatz, Online-Reservierung möglich, Friedensplatz 4. Ca. 1 km auf die Mathildenhöhe.

 

 >> Am darmstadtium/Schloss Umstieg in den kostenlosen Welterbe-Shuttlebus möglich.

 

Behindertenparkplätze: Zwei Parkplätze stehen am Olbrichweg 10, vor der Hochschule Darmstadt zur Verfügung.

Anreise zur Mathildenhöhe Darmstadt - für Busse

Für Busse

Auf der Mathildenhöhe können Bus nur zum Ein- und Ausstieg der Gäste halten.

Parkmöglichkeiten befinden sich an der Rosenhöhe in der Wolfskehlstraße (Adresse: Bernhard-Sälzer-Platz). Von dort ca. 500 m Fußweg auf die Mathildenhöhe. Oder Umstieg in die kostenlosen Welterbe-Shuttlebus am Ostbahnhof (ca. 100 m von den Busparkplätzen).

 

Weitere Parkmöglichkeiten stehen am Jugendstilbad (Mercksplatz, öffentliches WC), am Nordbad in der Alsfelder Straße sowie am Stadion Böllenfalltor zur Verfügung.

 

Stadtplan (PDF 4,3 MB)

Übersicht aller Halte- und Parkmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite Anreise.

Öffentliche Toiletten Mathildenhöhe

Auf dem Platz vor dem Hochzeitsturm befinden sich in Blickrichtung Platanenhain links öffentliche Toiletten für Damen und Herren.

Die Toiletten sind durchgehend geöffnet.

 

Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Museum Künstlerkolonie.

Mathildenhöhe Darmstadt

Mit der Mathildenhöhe App begeben Sie sich auf Zeitreise auf der Mathildenhöhe. Historische Ansichten werden über aktuelle Bilder gelegt und veranschaulichen so, wie sich die Mathildenhöhe in der Zeit der Künstlerkolonie und auch danach entwickelt hat.

 

Die Online-Version sowie die Links zum AppStore bzw. Google Play finden Sie hier.

Aktueller Blick auf die Mathildenhöhe

Mit der Webcam von "Darmstadt im Herzen" können Sie jederzeit einen Blick auf die Mathildenhöhe werfen.

Zum Artikelshop der Mathildenhöhe Darmstadt

Mathildenhöhe Darmstadt - für Kinder

Was ist die Mathildenhöhe? Und wie läuft die Bewerbung zum Titel "UNESCO-Welterbe" ab? Der kleine Flyer gibt eine kurze Information zur Mathildenhöhe und zum Thema Welterbebewerbung sowie einen Lageplan mit allen wichtigen Gebäuden.

 

Mathildenhöhe Darmstadt - für Kinder (PDF 3,2 MB)

Mathildenhöhe zum Ausmalen

Die Malvorlagen von Hochzeitsturm und Mathildenhöhe können als PDF runtergeladen und ausgedruckt werden.

Malvorlage Hochzeitsturm

Malvorlage Mathildenhöhe

Jugendstil in Darmstadt

360°-Grad Spaziergang über die Mathildenhöhe

Entdecken Sie die Mathildenhöhe mit einer virtuellen Panoramatour. 

 

Mit 360°-Grad aufnahmen können Sie sich selbstständig "über die Mathildenhöhe" bewegen, weiter zur Rosenhöhe springen oder am Fraunhofer-Institut vorbei runter in die Stadt spazieren.

 

Hier geht es zum Mathildenhöhe-Rundgang von watch-my-city.

Was ist ein UNESCO-Welterbe?

Der Welterbetitel der UNESCO wird an herausragende Stätten vergeben, die einen "außergewöhnlichen, universellen Wert" besitzen. Auf der Welterbeliste der UNESCO stehen mehr als 1.000 Stätten in 167 Ländern. 51 dieser Welterbestätten befinden sich in Deutschland.

 

Eine Übersicht der deutschen Welterbestätten finden Sie auf der Seite des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.

UNESCO Welterbe in der Region

Die Fossillagerstätte Grube Messel wurde 1995 als erstes deutsches Naturdenkmal in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Sie gibt einzigartigen Aufschluss über die frühe Evolution der Säugetiere und dokumentiert die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 48 Millionen Jahren, als nach dem Ende des Dinosaurierzeitalters explosionsartige Veränderungen die Tier- und Pflanzenwelt bestimmten.

 

Von der Mathildenhöhe zur Grube Messel:

Bus der Linie FU ab Haltestelle "Mathildenhöhe" (Dieburger Str.) bis zur Haltestelle "Grube Messel - Besucherzentrum Grube Messel" an der Landesstraße 3317. Der Fußweg zum Besucherzentrum beträgt dann noch rund 500 Meter.

 

Tipp:

Die Grube Messel als auch das Museum Künstlerkolonie Darmstadt sind Partner der Darmstadt Card.

Das Kloster Lorsch war eine Benediktinerabtei. Es wurde 764 gegründet und war bis zum hohen Mittelalter ein Macht-, Geistes- und Kulturzentrum. Die Lorscher Königshalle ist der architektonische Höhepunkt des UNESCO Welterbes. Das Gebäude mit seinem antiken und frühmittelalterlichen Fassadendekor ist eines der besterhaltenen Zeugnisse karolingischer Baukunst überhaupt.

Darmstadt gehört zum Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, der seit 2015 teil des "International Geoscience & Geoparks Programm" der UNESCO ist und somit die Auszeichnung "UNESCO Global Geopark" trägt.

Der Geopark erstreckt sich zwischen den Flüssen Rhein, Main und Neckar auf über 3.500 km², mit einer weiträumigen Landschaft mit vielfältiger und schützenswerter Natur und Geologie.

UNESCO Weltdokumentenerbe

An zwei der 24 deutschen Beiträge zum Weltdokumentenerbe ist die ULB (Universitäts- und Landesbibliothek an der TU Darmstadt) mit je einem Exemplar beteiligt – der Kölner Ausfertigung der Goldenen Bulle (1356/57) und dem Gero-Codex (um 969).

 

2003 wurde der Gero-Codex, eine Sammlung von Evangelientexten für die Messe, zum Weltdokumentenerbe erklärt. Das Buch aus dem 10. Jahrhundert ist mit ganzseitigem Bilderschmuck und viel Gold und Purpur prächtig gestaltet. Digitale Sammlung der ULB: Gero-Codex.

 

Im Juni 2013 wurden die sieben Originale der Goldenen Bulle in das UNESCO-Dokumentenerbe „Memory of the World“ aufgenommen – auch das in der ULB Darmstadt aufbewahrte Exemplar. Die Goldene Bulle von 1356 ist das von Kaiser Karl IV. erlassene Reichsgesetz, das bis 1806 gültig war. Seit 1803 ist es in Darmstadt und wurde 1987 von der ULB restauriert. Digitale Sammlung der ULB: Goldene Bulle.