Wissenschaftsstadt Darmstadt

Die Konzentration der Forschungseinrichtungen in Darmstadt ist ungewöhnlich hoch. In ihrer Vielfältigkeit repräsentieren sie ganz unterschiedliche Wissenschaftsgebiete.


Hier haben eine Technische Universität, zwei Fachhochschulen und zahlreiche öffentliche und private Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen ihren Sitz. Darunter auch zwei europäische Einrichtungen: Die ESA mit ihrem Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum ESOC und EUMETSAT, die „Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten“. Auch in verschiedensten Unternehmen Darmstadts wird geforscht und die Ergebnisse werden in Produkte und Verfahren umgesetzt.

 

Wussten Sie z.B., dass die TU Darmstadt im Jahre 1882 den weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik eingerichtet hat und dass in Darmstadt in den 1960er das erste deutsche Rechenzentrum stand? Nicht umsonst trägt die Stadt seit 1997 offiziell den Titel "Wissenschaftsstadt" und hat 2017 den Bitkom-Wettbewerb "Digitale Stadt" gewonnen.

 

Hinweis:
Die Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen können nur teilweise besichtigt werden. Merck und GSI bieten eigenständig Führungen an - ggf. aktuell mit Einschränkungen durch Corona bzw. nur Online-Führungen. Informationen zu Führungen bei ESA und EUMETSAT finden Sie auf www.darmstadt-tourismus.de/esa-eumetsat.

Jubiläum 25 Jahre Wissenschaftsstadt

Seit 1997 trägt Darmstadt den Titel "Wissenschaftsstadt".

 

Im Jubiläumsjahr führt die Aktion „Auf den Punkt gebracht: Wissensorte in Darmstadt“ ab Ende Juni bis Oktober zu verschiedenen Einrichtungen in Darmstadt. Auf www.darmstadt.de/25jahre gibt es nicht nur viele Informationen und das Programm zur Aktion, sondern auch eine interaktive Stadtkarte, auf der die Wissenspunkte in der Stadt und ein Kurzprofil der Einrichtungen verortet sind.

Wissenschaftslinie 4

Die "Wissenschaftslinie 4" berichtet auf der Strecke von Kranichstein bis Griesheim über die Besonderheiten der verschiendenen Einrichtungen und Firmen, vom Teilchenbeschleuniger über Multimedia-Entwicklungen bis hin zu Luft- und Raumfahrt.

Digitalstadt Darmstadt

Im Projektzeitraum "Digitalstadt Darmstadt"2018/2019  werden Projekte aus unterschiedlichen Themengebieten, wie Energie und Umwelt, IT-Infrastruktur, Sicherheit, Gesellschaft, Gesundheit, Bildung, Handel, Kultur und Handel & Tourismus auf den Weg gebracht.

Aktuelle Informationen zur Digitalstadt Darmstadt und zu Projekten aus verschiedenen Themengebieten finden Sie auf der Digitalstadt Darmstadt.

 

Eine Übersicht der Projekte aus dem Bereich "Handel &  Tourismus" finden Sie hier.

Wissenschaft in Darmstadt

Depot Kranichstein

Depot Kranichstein

Die Abstellhalle errichtete die HEAG mobilo anlässlich ihres 100. Jubiläums im Jahr 2012 zum Erhalt ihrer historischen elektrischen Straßenbahnen. Die Sammlung der HEAG-Bahnen umfasst derzeit rund ein Dutzend Fahrzeuge und kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.

TURM-Observatorium

TURM-Observatorium

Das TURM-Observatorium befindet sich auf dem Campus der TU Darmstadt in der Innenstadt auf dem sogenannten Uhrturm und wurde im Jahr 2020 eingerichtet.

 

Mit dieser Sternwarte bietet die TU Darmstadt ein Umfeld, in dem Studierende individuelle praktische Erfahrungen mit astronomischen Beobachtungen sammeln können, z.B. durch fortgeschrittene Laborkurse, praktische Demonstrationen zu Vorlesungen und freiwillige studentische Aktivitäten. In den vergangenen Jahren hat der Fachbereich ein starkes Forschungsprogramm in theoretischer und nuklearer Astrophysik entwickelt. Es gab jedoch keine Forschungs- oder Lehraktivitäten im Bereich der beobachtenden Astrophysik oder Astronomie - ein Thema, das für viele Physikstudenten wie auch für die breite Öffentlichkeit sehr attraktiv ist. Das TURM-Observatorium versucht, diese Lücke zu schließen.

Wissenschaftliche Buchgesellschaft WBG

jetzt geöffnet

Wissenschaftliche Buchgesellschaft WBG

Die WBG ist die größte Buchgesellschaft für Sach- und Fachbücher in Europa mit eigenen Verlagen, Zeitschriften und der Veranstaltungsreihe ›AbendLese‹. Das Angebot umfasst 6000 Bücher und 1800 eBooks aus rund 20 Fachgebieten, darunter zahlreiche Ausstellungskataloge, Bildbände, Biographien und Klassiker-Ausgaben. Die WBG ist nicht kommerziell ausgerichtet, Gewinne werden in das Programm und neue Projekte reinvestiert. Für WBG-Mitglieder sind die Bücher 25% günstiger.

August-Euler Flugplatz

August-Euler Flugplatz

Im Jahr 1908 hatte der Luftfahrtpionier August Euler auf dem Griesheimer Sand den ersten amtlich anerkannten Flugplatz Deutschlands errichtet. Von 1945 – 1992 nutzte die US Army mit Hubschraubern das Flugfeld.

Ein Großteil des Geländes ist seit 1996 Naturschutzgebiet. Zusammen mit der TU Darmstadt hat die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz hier eine eingerichtet.

Der verbleibende Teil wird von der Technischen Universität Darmstadt genutzt. Lichttechniker testen zum Beispiel hier, wie stark neu entwickelte LED-Rücklichter blenden, Aerodynamiker untersuchen an zwei Motorseglern, wie sich verschiedene Einflussfaktoren unter realen atmosphärischen Bedingungen auf die Umströmung der Flugzeuge auswirken, und Geodäten nutzen den Platz, um neue Anwendungen von Satellitennavigationssystemen zu entwickeln.

Gleich neben dem Flugplatz besitzt die TU Darmstadt mit dem Windkanal, entstanden 1935/36 auf dem Gelände der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug, eine Versuchsanlage für aerodynamische Forschungsarbeiten des Fachgebiets “Strömungslehre und Aerodynamik”.

bauverein AG

bauverein AG

Bereits im Jahre 1864 wurde die bauverein AG unter Führung des Hofmarschalls Paul von Westerweller von einem Darmstädter Bürgerkomitee als »Bauverein für Arbeiterwohnungen« gegründet, um preisgünstige Wohnungen für Arbeiter und Handwerker bereitzustellen. Bis heute versteht sich die bauverein AG als Wohnungsunternehmen, das breite Bevölkerungsschichten mit angemessenem Wohnraum versorgt.

Evonik Industries AG

Evonik Industries AG

Evonik Industries ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Die historischen Wurzeln reichen bis in die Anfänge der deutschen Industriegesellschaft zurück. 1909 legte Dr. Otto Röhm den Grundstein für den 16 Hektar großen Evonik-Standort Darmstadt, an dem heute etwa 1.300 Menschen tätig sind – darüber hinaus rund 200 Auszubildende und Studierende (DHBW).

 

Evonik produziert in Darmstadt heute zum Beispiel einen Hartschaumstoff, der für mehr Leichtigkeit in Flugzeugen, Hubschrauber-Rotorblättern, Autos und Sportartikeln sorgt.

Technische Universität Darmstadt

Technische Universität Darmstadt

Die 1836 gegründete Höhere Gewerbeschule wurde 1877 zur „Technischen Hochschule Darmstadt“ und ist seit 1997 Technische Universität. Seit 1882 gab es hier den weltweit ersten Lehrstuhl für Elektrotechnik. Heute hat die TU rund 25.000 Studenten und ist die erste deutsche Universität mit autonomer Selbstverwaltung. Sie zählt zu den 100 besten Universitäten der Welt.

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Seit seiner Gründung im Jahr 1969 wurden hier sechs neue Elemente entdeckt, darunter Element 110 Darmstadtium. Mittels Teilchenbeschleunigungsanlagen werden im Helmholtzzentrum Grundlagenuntersuchungen im Bereich der Kern- und Atomphysik bis hin zu Materialforschung sowie Biophysik unternommen. Parallel dazu wurde eine neue Behandlungsmethode mit schweren Ionen für Tumorerkrankungen entwickelt und seit 1997 erfolgreich eingesetzt. In den kommenden Jahren wird bei GSI das neue internationale Beschleunigungszentrum FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) entstehen, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. Mittels eines Doppelringbeschleunigers mit 1.100 Metern Umfang soll unter anderem die „Starke Kraft“ – die fundamentale Wechselwirkung, welche die Atomkerne zusammenhält – untersucht werden können.

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Bereits in den 1930er Jahren wurde in Darmstadt der wissenschaftliche Grundstein zur Prüfung und Bewertung aller sicherheitsrelevanten Bauteile wie Automobilräder, LKW-Achsen oder Wagenkästen von Schienenfahrzeugen gelegt.

Ein Team von 500 Mitarbeitern arbeitet auf dem Campus an der Bartningstraße in vier Gebäuden interdisziplinär zusammen. Es werden Industrieaufträge und auch Forschungsaufgaben ausgeführt In den Versuchshallen stehen beispielsweise Prüfmaschinen für komplette Fahrzeuge oder für Getriebe von Schiffsmotoren.

Der Bereich Adaptronik entwickelt aktive, mechatronisch-adaptronische Funktionseinheiten, z. B. Sensoren zur Überwachung von Flugzeugen, zur Form- und Schwingungskontrolle an mechanischen Strukturen sowie zur Lärmminderung.

Im LOEWE-Zentrum AdRIA – gefördert durch das Land Hessen – arbeiten die Forscher eng mit der TU Darmstadt zusammen.

Jüngster Bereich des Instituts ist das Zentrum für Systemzuverlässigkeit mit Schwerpunkt Elektromobilität. Unter dem Motto „leicht und elektrisch“ werden hier Mobilitätskonzepte für die Zukunft entwickelt.

Hochschule Darmstadt

Hochschule Darmstadt

Eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland ist die Hochschule Darmstadt. Die angewandte Forschung und Entwicklung an der Hochschule Darmstadt bereichert das Studium mit praxisnahen Projekten und stärkt die international orientierten Wirtschaftsunternehmen der RheinMain-Region durch Technologie- und Wissenstransfer.

Technologiezentrum Rhein Main Deutsche Telekom AG

Technologiezentrum Rhein Main Deutsche Telekom AG

Das Posttechnische Zentralamt und das Fernmeldetechnische Zentralamt, waren ab 1949 in Darmstadt angesiedelt. Die Aufgaben des Fernmeldetechnischen Zentralamts, kurz FTZ, lagen bis Ende der 1980er Jahre unter anderem in der Steuerung und Entwicklung neuer Nachrichtengeräte und -systeme.

1989 kam das FTZ zur neu gegründeten Telekom. Ein Teil des FTZ, das Technologiezentrum, arbeitete unter anderem an Multimedia und Glasfaserübertragung. Von 2002 bis 2005 entstand an Stelle des ehemaligen FTZ die 'Telekom-City', mit mehreren Einrichtungen der Telekom, unter anderem der Internettochter T-Online.

 

Auf einer Fläche von rund 20 Hektar entsteht bis 2014 das Technologiezentrum Rhein Main Deutsche Telekom AG, mit 25 hochmodernen Bauprojekten ein Business- und Technologiepark. Mit vielen Grünflächen, einem umfangreichen Dienstleistungsangebot, das vom Ärztezentrum über Kindertagesstätten bis hin zu Erholungsmöglichkeiten reicht, verspricht es ein nach dem Work-Life-Balance Konzept arrangiertes Arbeitsumfeld zu werden.

Welterbe Grube Messel

jetzt geöffnet

Welterbe Grube Messel

Die Fossillagerstätte Grube Messel wurde 1995 als erstes deutsches Naturdenkmal in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Sie gibt einzigartigen Aufschluss über die frühe Evolution der Säugetiere und dokumentiert die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 48 Millionen Jahren, als nach dem Ende des Dinosaurierzeitalters explosionsartige Veränderungen die Tier- und Pflanzenwelt bestimmten.

 

Mehrere 10.000 Fossilien aus der Zeit des Eozäns wurden bisher in dem vor 48 Millionen Jahren entstandenen Maarvulkan-See geborgen und jährlich kommen ca. 3.000 neue Funde hinzu. Neben der hohen Anzahl und Artenvielfalt an Tier- und Pflanzenfossilien ist auch ihre einzigartige Erhaltung von Vollkörperskeletten, Haut- und Fellschatten, Federn und Mageninhalt besonders in der Grube Messel.

 

Täglich finden Führungen statt und laden zum Entdecken dieser einzigartigen Stätte ein. Wer diesen Ort besucht, wird über die Themenvielfalt erstaunt sein, die sich auch in der ständigen Ausstellung „Zeit und Messel Welten“ des Besucherzentrums widerspiegelt. Hier geht es u.a. um Industriegeschichte, Landschaft, Vulkanismus, Regenwald und Evolution. Die Schatzkammer mit mehreren Originalfunden übt ebenso eine große Faszination aus.

 

 

Partner der DARMSTADT CARD:

ermäßigter Eintritt im Besucherzentrum

darmstadtium - Wissenschafts- und Kongresszentrum

darmstadtium - Wissenschafts- und Kongresszentrum

Das Wissenschafts- und Kongresszentrum der Stadt entstand 2005-2007 nach Entwürfen von Talik Chalabi und Paul Schröder und integriert Reste der alten Stadtmauer. Das Gebäude präsentiert sich als klimafreundlicher Tagungsort und versorgt sich nahezu komplett durch erneuerbare Energien. Namensgeber ist das chemische Element 110, Darmstadtium, das 1994 von der GSI (Gesellschaft für Schwerinonenforschung) in Darmstadt entdeckt wurde.

 

Das darmstadtium ist im Rahmen des Projektes "Reisen für Alle" auf Barrierefreiheit zertifiziert.

- Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung

- Barrierefreiheit geprüft – (teilweise) barrierefrei für Rollstuhlfahrer

Die ausführlichen Informationen finden Sie hier: www.reisen-fuer-alle.de/darmstadtium_249.html

Deutsches Polen-Institut

jetzt geöffnet

Deutsches Polen-Institut

Wenn es um polnische Geschichte und Gegenwart geht, gesellschaftliche Phänomene oder kulturelle Ereignisse, so bietet Darmstadt mit dem Deutschen Polen-Institut ein bundesweit einmaliges Kompetenzzentrum. Das Institut, 1979 gegründet, errang zunächst durch die Vermittlung polnischer Literatur ein hohes kulturpolitisches Renommee.

Heute ist das Deutsche Polen-Institut ist ein Zentrum für polnische Geschichte, Politik, Kultur und Gesellschaft und die deutsch-polnischen Beziehungen. Es vereint praxisbezogene Wissenschaft und Forschung, Bildungsangebote für Schulen und Hochschulen, politische Foren, editorische Projekte und öffentliche Veranstaltungen.

Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie

Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie

Als Spezialist für IT-Sicherheit entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt und Sankt Augustin unmittelbar einsetzbare Lösungen, die vollständig auf die Bedürfnisse der Auftraggeber ausgerichtet sind.

Die Forscher beschäftigen sich mit Fragestellungen zu Datenschutz, digitalen Identitäten und dem Schutz von Geräten und Anlagen, zum Beispiel der sicheren Kommunikation zwischen den Autos der Zukunft.

Merck KGaA

Entlang der nördlichen Frankfurter Straße hat das Chemie-, Pharma und Life-Scienceunternehmen Merck seinen Sitz. Seine Wurzeln gehen auf das Jahr 1668 zurück. Merck ist damit das älteste chemisch-pharmazeutische Unternehmen der Welt.

 

Das führende Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Electronics tätig. Von der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. In der Konzernzentrale in Darmstadt sind rund 11.000 Menschen beschäftigt.

TIZ Darmstadt

TIZ Darmstadt

Das Technologie- und Innovationszentrum (TIZ) ist das Gründerzentrum der TU Darmstadt und bietet Startups und Unternehmen im Gründerstadium ideale Bedingungen für den geschäftlichen Erfolg. Neben Büroflächen auf 18.000 qm bietet das Zentrum über 80 Unternehmen auch Konferenzräume, Co-Working-Spaces und eine eigene Kantine.

LAB³ e.V. für transdisziplinäre Forschung

LAB³ e.V. für transdisziplinäre Forschung

LAB³ e.V. steht als Träger für die hessische LABspace Infrastruktur zum Zweck der Forschung, Entwicklung und Lehre. Als junge Forschungsgesellschaft konstituiert die Organisation transdisziplinäre Experimentier- und Lehrlabore und ermöglicht den außeruniversitären Technologietransfer, beispielsweise für Erfinder, Gründer und Reallabore.

Institut Wohnen und Umwelt

Institut Wohnen und Umwelt

Das IWU leistet in den Forschungsfeldern Wohnen und Energieeffizienz seinen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Es unterstützt die Umsetzung seiner Forschungsergebnisse mit Hilfe von praxisorientierten Konzepten sowie mit Vorschlägen zur Veränderung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Spektrum der Auftraggeber und Kooperationsnetze erstreckt sich von den Kommunen bis auf die Ebene der Europäischen Union.

HUB31 - Technologie- und Gründerzentrum

HUB31 - Technologie- und Gründerzentrum

Die Technologie- und Gründerzentrum Verwaltungs-GmbH betreibt das HUB31. Als gemeinsames Projekt der IHK Darmstadt und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Eröffnet wurde das Zentrum im Dezember 2017. Zielgruppe sind innovative Gründerinnen und Gründer aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Vorgründerteams.

 

Das HUB31 bietet technologieorientierten Start-ups und Freelancern auf insgesamt rund 4.700 Quadratmetern Platz für vollausgestattete Büros sowie Coworking-Flächen. Gemeinsam mit Partnern und Sponsoren werden zusätzlich auch Flächen für die intensivere Betreuung von jungen und neu gegründeten Startups geschaffen.

Öko-Institut e.V.

Öko-Institut e.V.

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.

Röhm GmbH

Von Darmstadt in die Welt: Unsere Wurzeln reichen bis in das Jahr 1907 zurück. Damals gründete Dr. Otto Röhm zusammen mit Otto Haas die Röhm & Haas OHG, eine Vorläufergesellschaft der heutigen Röhm. Mittlerweile ist Röhm ein führender Anbieter der Methacrylat-Chemie. Als globales Unternehmen mit rund 3.500 Mitarbeitenden ist Röhm auf vier Kontinenten vertreten. Zu dem breiten Produktportfolio gehört die weltweit bekannte Marke PLEXIGLAS®.

Software AG

Software AG

Im Jahr 1969 gründeten sechs junge Mitarbeiter des Instituts für Angewandte Informationsverarbeitung hier in der Nähe die Software AG. Heute hat die Firma in Darmstadt-Eberstadt ihren Unternehmenssitz. Das Darmstädter Softwareunternehmen zählt zu den Technologieführern im Bereich Unternehmenssoftware und ist mit rund 5.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 70 Standorten weltweit vertreten.

EUMETSAT

Die „Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten“ (EUMETSAT) hat seit 1986 ihren Sitz in Darmstadt. Von hier aus werden die Meteosat- und MetOp-Wettersatelliten betrieben. Sie geben nicht nur Informationen für die tägliche Wettervorhersage, ihre Beobachtung liefert auch langfristige Daten zur Messung von Klimaveränderung und globaler Erwärmung.

ATHENE

Seit 2002 bündeln verschiedene Forschungseinrichtungen in Darmstadt ihre vielfältigen IT-Sicherheitsaktivitäten. Hervorgegangen ist daraus das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE, das heute größte Forschungszentrumfür angewandte Cybersicherheit in Europa. Die mehr als 550 Wissenschaftler*innen tragen mit ihrer praxisbezogenen Spitzenforschung zur Sicherheit der Digitalen Souveränität von Wirtschaft, Gesellschaft und Staat bei.

 

ATHENE ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft unter Beteiligung der Fraunhofer-Institute SIT und IGD sowie der Hochschulen TU Darmstadt und Hochschule Darmstadt. Dank einer bisher einzigartigen Organisations- und Förderstruktur kann ATHENE schnellund agil auf neue Herausforderungen reagieren und einen direkten Technologietransfer bis hin zu Unternehmensgründungen sicherstellen.

House of Digital Transformation e.V.

House of Digital Transformation e.V.

Das House of Digital Transformation ist eine Plattform zur Förderung der Digitalen Transformation in Hessen. Als zentraler Akteur des Innovationsökosystems in Hessen vernetzt es Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die gemeinsam an einem Ziel arbeiten: die Digitale Transformation in Hessen gemeinsam zu gestalten. Dafür bringt es Unternehmen aller Branchen sowie Hochschulen und Kommunen zusammen, die Know-how, Erfahrung und „Good Practices“ sowie Lösungswege für die Digitale Transformation suchen, teilen und anbieten.

ESA Darmstadt

ESA Darmstadt

Seit 1967 werden hier im European Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt Weltraum-Missionen konzipiert und gesteuert. Auch das weltweite Netz der ESA-Bodenstationen wird von hier aus betrieben, um den Kontakt zu den Missionen zu halten. In diesem Kontrollzentrum wurden über 80 ESA-Missionen von der frühen Startphase an operationell betreut, darunter Giotto, Huygens, Envisat, Mars Express, Rosetta, BepiColombo und Solar Orbiter, aber auch Missionen anderer Organisationen. Die ESA-Aktivitäten im Bereich Weltraumsicherheit zum Schutz vor Gefahren aus dem All sind ebenfalls hier angesiedelt.

 

 

Virtuelle Tour:

360° Rundgang über das Geländes des ESOC in Darmstadt: discover.esa.int (Umstellung auf Deutsche Sprachversion über Flagge am unteren Bildrand)

 

Allgemeine Informationen zur ESA (in Englsich): discover.esa.int

 

 

Informationen zur Führungen bei der ESA in Darmstadt: www.darmstadt-tourismus.de/esa

Jazzinstitut Darmstadt

jetzt geöffnet

Jazzinstitut Darmstadt

Das Jazzinstitut Darmstadt beherbergt Europas größte öffentliche Jazzsammlung. Im Archiv finden sich Informationen zur Geschichte sowie zu aktuellen Entwicklungen des Jazz. Der Gewölbekeller unter dem Institut ist Veranstaltungsort für Konzerte. Das Jazzinstitut versucht den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Serviceleistung für die Szene und Dokumentation musikalischer Entwicklungen aus Vergangenheit und Gegenwart, zwischen regionaler Kulturarbeit und internationalem Diskurs.

Evangelische Hochschule Darmstadt

Evangelische Hochschule Darmstadt

Die Evangelische Hochschule Darmstadt – 1971 durch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau errichtet – hat am Hauptbahnhof ihren Sitz. Sie bildet für Berufe des Sozialwesens und des kirchlichen Dienstes aus, betreibt Fortbildung und Weiterbildung und nimmt Forschungs- und Entwicklungsaufgaben wahr.

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Das Fraunhofer IGD ist die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik und umfasst unter anderem Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realität.

Prototypen und Komplettlösungen werden von uns nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Unsere Forschungs- und Entwicklungsprojekte haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft.

close