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HILDE ROTH. Eine Zeitreise durch Darmstadt 1950 – 1990

29.05.21 - 03.10.21

Mit „HILDE ROTH. Eine Zeitreise durch Darmstadt 1950–1990“ widmet das Kunstforum der TU Darmstadt erstmals der Fotografin und Nachkriegsreporterin Hilde Roth eine Ausstellung. Damit setzt es seine erfolgreiche Ausstellungsreihe im städtischen Außenraum fort, die mit „TRAUTES HEIM“ bei den 11. Darmstädter Tagen der Fotografie im Herbst 2020 begann. Das fotografische Werk von Hilde Roth wird an zehn zentralen Plätzen der Stadt präsentiert. Die Schau zeigt etwa 220 Schwarz-Weiß-Fotografien auf großformatigen Bilderkuben und wetterfesten Präsentationen sowie 800 Werke als digitales Fotoalbum auf Monitoren.

 

RAUMKUNST - Made in Darmstadt 1904 bis 1914

01.06.21 - 28.11.21

Die neue Sammlungsschau Teil 2

 

Im Zentrum der neuen Sammlungspräsentation im Museum Künstlerkolonie stehen die drei großen Baukunstausstellungen, die 1904, 1908 und 1914 auf der Mathildenhöhe stattgefunden haben. Anhand thematischer Schwerpunkte stellt die Ausstellung das innovative Schaffen und die kreativen Leistungen der Mitglieder der Künstlerkolonie Darmstadt (1899–1914) am Beginn des 20. Jahrhunderts heraus.

 

Anknüpfend an „Raumkunst – Made in Darmstadt 1901“ nimmt auch der zweite Teil der Sammlungsausstellung Bezug auf die Idee der Künstlerkolonie-Mitglieder, mit jedem einzelnen Projektentwurf eine Durchdringung von Kunst und Alltag zu erreichen. Einzelne Objekte sollten nicht nur ästhetisch gestaltet sein, sondern im Zusammenspiel – als Teil komplett durchgestalteter Raumarrangements – zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Die Künstlerkolonie-Mitglieder leisteten mit der Erbauung und Einrichtung musterhafter Wohnhäuser wichtige Beiträge zur Ästhetisierung des Alltagslebens. In der Sammlungspräsentation wird die Idee einer neuen Wohnkultur anhand mehrerer innovativer Raumensembles erlebbar gemacht.

Jazzinstitut: Clickin’ with Clax // William Claxton – Fotografien

01.06.21 - 31.07.21

“Clickin’ with Clax” ist eine Hommage an einen der bekanntesten Jazzfotografen Amerikas: William Claxton. Viele seiner Bilder haben Kultstatus erlangt und sind zum Inbegriff von Jazzfotografie geworden. Vor über 60 Jahren reiste Claxton mit dem oft als deutscher “Jazzpapst” titulierten Journalisten, Buchautor und Produzenten Joachim Ernst Berendt auf den Spuren des Jazz durch die Vereinigten Staaten. Zudem verbindet William Claxton und das Jazzinstitut Darmstadt eine besondere Geschichte. William Claxton, Jazz-, Mode-, Werbe und Celebraty-Fotograf aus Kalifornien hat mit seiner Art Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker abzubilden, einen neuen Typus dieser Genrefotografie entwickelt.

Musik über die Grenzen. Plakate von Max Skorwider

10.06.21 - 03.09.21

Polnische Plakatkunst genießt in Deutschland seit Generationen den Ruf, eine unverkennbare "Marke" zu sein. Dabei spielte die Verbindung zwischen Kultur und Politik immer eine große Rolle. Auch Max Skorwiders Werke sind als symbolische Kommentare zur polnischen Realität zu deuten. Die Darmstädter Ausstellung, zu der der Künstler einige Plakatmotive extra geschaffen hat, ist als Präsentation der Musikkultur Polens für das Deutsche Polen-Institut eine Premiere und eine Gelegenheit, sich mit polnischer Musikgeschichte in Rock, Pop und Jazz zu beschäftigen. Dabei sind die deutsch-polnischen Musikbeziehungen trotz der widrigen historischen Umstände enger miteinander verflochten, als man gemeinhin denkt.

John Gerrard. Lufkin (nahe Hugo, Colorado)

21.06.21 - 20.06.22

Ein Jahr lang gehen die Uhren im Foyer der Kunsthalle Darmstadt anders. Vom 21. Juni 2021 bis 20. Juni 2022 vollzieht sich dort im Rhythmus der US-amerikanischen Mountain Time-Zeitzone ein bedächtiges Maschinenballett. ‹Lufkin (nahe Hugo, Colorado)›, eine der frühen Echtzeitsimulationen des irischen Künstlers John Gerrard von 2009, lässt sich auch vom Vorplatz aus beobachten und ist von dort rund um die Uhr immer wieder anders zu sehen.

Joseph Beuys. Ulysses

30.06.21 - 26.09.21

Anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys (1921-1986) vergegenwärtigt die Ausstellung „Joseph Beuys. Ulysses“ zum ersten Mal alle sechs Hefte sowohl analog wie auch digital, so dass Beuys‘ immenses Potential an künstlerischen Vorstellungen und Energien, das bislang zwischen den sechs schwarzen Kladden verschlossen und verborgen war, offen liegt. U. a. können die Besucher*innen Dank einer digitalen interaktiven Animation, die auf Basis modernster Scanverfahren entwickelt wurde, in den Heftseiten blättern und zoomen, als würden sie in Beuys‘ Zeichnungen wandeln und in des Künstlers Gedanken blicken.

 

Sammlerinnen schenken dem Kunst Archiv Kunst

04.07.21 - 01.10.21

Es ist die erste Ausstellung nach den langen Corona-Schließzeiten im Kunst Archiv Darmstadt e.V., die sich einem esonders schönen Thema widmet! Die Sammlung des Kunst Archivs lebt fast ausschließlich von Schenkungen aus rivatbesitz und Künstlernachlässen – ein Etat ist nicht vorhanden. Die Kollektion umfasst weit über 20.000 Werke Darmstädter Künstlerinnen und Künstler.

 

Unter den Stiftern und Schenkern sind erstaunlich viele sammelnde Frauen, die zum Teil sehr lebhaft am künstlerischen ufbruchsgeschehen nach dem Zweiten Weltkrieg teilgenommen haben, mit vielen Künstlern verbunden waren oder über in großes Netzwerk zu kreativen Menschen verfügten und verfügen.

Facing Britain. Britische Dokumentarfotografie seit den 1960er-Jahren

04.09.21 - 09.01.22

Nicht erst seit dem Brexit nimmt das Vereinigte Königreich in Europa eine Sonderrolle ein. Neben die geografische trat mit dem Vollzug des EU-Austritts am 31. Januar 2020 auch eine politische und emotionale Distanz. In ‹Facing Britain›, einer umfangreichen Gesamtschau britischer Dokumentarfotografie seit den 1960er-Jahren, kommen wir dem Inselstaat vermittelt durch die Linsen von 48 britischen Fotografinnen und Fotografen jedoch ganz nah.

Ich. Max Liebermann. Ein europäischer Künstler

08.10.21 - 09.01.22

Kaum ein Künstler seiner Zeit ist in deutschen Museen und Ausstellungshäusern so allgegenwärtig wie Max Liebermann. Seine Rolle als Wegbereiter der Moderne und wichtigster Vertreter des deutschen Impressionismus ist oft beschrieben worden. Liebermann war ein bestens vernetzter Maler.

 

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt präsentiert eine umfassende Ausstellung mit herausragenden und zum Teil nie öffentlich gezeigten Leihgaben aus Privatbesitz.

Es war einmal... Kindheit bei Hofe

22.10.21 - 13.02.22

Es waren einmal ein tapferer Prinz und eine schöne Prinzessin... – so beginnen Märchen, die von einem vermeintlich sorgenfreien Leben, kostbaren Kleidern und prächtigen Schlössern berichten.

 

Wie gestaltete sich aber tatsächlich der Alltag für die Fürstenkinder an einem kleinen Hof wie Hessen-Darmstadt?

 

Zur Herrschaft geboren zu sein, bedeutete vor allem Disziplin und Gehorsamspflicht, da das persönliche Wohlergehen zugunsten der höheren dynastischen Interessen zurückzustehen hatte. Jeder Auftritt in der Öffentlichkeit stand von Geburt an im Dienst der Repräsentation. Ausbildung und Erziehung dienten der Vorbereitung auf eine möglichst vollkommene Ausübung der Rolle bei Hofe.

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die im Haus Hessen zahlreich erhaltenen Kinderbildnisse aus der Zeit des späten 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Taufgeschenke, Babyflaschen und Zinnsoldaten, Stundenpläne, Rohrstock und Nadelkissen geben zudem einen Einblick in die Alltagswelt der Prinzen und Prinzessinnen im Wandel der Jahrhunderte.

Veranstaltungen "Wir seh'n uns!"

Termine von vielen größeren und kleinere Veranstaltungen in Darmstadt finden Sie auf der Seite "Wir seh'n uns!".

Veranstaltungskalender der Stadt Darmstadt

Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Führungen. Alle Veranstaltungen in Darmstadt finden Sie im städtischen Veranstaltungskalender.

Veranstaltungen in der Region Frankfurt RheinMain

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Darmstadt Card

Die Darmstadt Card bietet Vergünstigungen in zahlreichen Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie freie Fahrt mit allen Bus- und Straßenbahnlinien in Darmstadt und Umgebung (Tarifzone 40).